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Lebenshaltungskosten in Hamburg für Australier: Was Sie tatsächlich bezahlen

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Ein Leitfaden für Australier zu den Lebenshaltungskosten in Hamburg.

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Lebenshaltungskosten in Hamburg für Australier: Was Sie tatsächlich bezahlen

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Hamburg liegt preislich genau zwischen Berlin und München – deutlich teurer als Berlin, günstiger als München und mit einem ganz anderen Lebensstil. Für Australier, die die Preise in Sydney oder Melbourne gewohnt sind, wird Hamburg in manchen Bereichen überraschend erschwinglich, in anderen hingegen unerwartet teuer erscheinen. Hier ist eine ehrliche und ungeschönte Aufstellung Ihrer tatsächlichen Lebenshaltungskosten in Deutschlands zweitgrößter Stadt.

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Unterkunftskosten in Hamburg

Für die meisten Australier, die nach Hamburg ziehen oder dort studieren, sind die Mietkosten der größte Einzelposten im monatlichen Budget. Die gute Nachricht: Im Vergleich zu Sydney oder Melbourne ist Hamburg deutlich günstiger – dennoch zählt es zu den teureren Städten Deutschlands, und der Mietmarkt ist dynamisch. Hier finden Sie eine realistische Kostenübersicht, abhängig von Ihrer Situation.

Überblick über den Hamburger Mietmarkt

Hamburg hat rund 1,9 Millionen Einwohner und einen angespannten Mietmarkt, insbesondere in beliebten Innenstadtvierteln wie Altona, Eimsbüttel, Barmbek und dem Schanzenviertel. Die Nachfrage übersteigt das Angebot konstant, sodass gute Wohnungen schnell vermietet sind – oft innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung des Angebots. Für einen Australier, der aus dem Ausland kommt, kann das anfangs überwältigend sein, vor allem, wenn man noch nicht fließend Deutsch spricht und mit Einheimischen konkurriert, die Wohnungen sofort persönlich besichtigen können.

Die Mieten in Hamburg werden in Euro pro Monat angegeben ( Kaltmiete , d. h. ohne Nebenkosten) zuzüglich separater Nebenkosten für Heizung, Wasser, Instandhaltung des Gebäudes und manchmal Internet. Fragen Sie bei Ihrer Budgetplanung immer nach der Warmmiete (Gesamtkosten), da die Nebenkosten zusätzlich zur Grundmiete 150–300 € pro Monat betragen können.

Optionen für Studentenunterkünfte

Wenn Sie zum Studieren nach Hamburg gehen – sei es an die Universität Hamburg, die HafenCity Universität oder eine der vielen anderen Hochschulen der Stadt – ist ein Studentenwohnheim die budgetfreundlichste Option. Zu den Möglichkeiten gehören:

  • Studentenwerk Hamburg: Wohnheime sind subventionierte Wohnheime, die von der Studentenwerksorganisation verwaltet werden. Ein Einzelzimmer kostet in der Regel zwischen 280 und 430 Euro pro Monat , Nebenkosten und Internet sind meist inklusive. Die Wartelisten können lang sein – manchmal sechs bis zwölf Monate – daher sollten Sie sich so früh wie möglich bewerben, idealerweise noch vor Ihrer endgültigen Immatrikulation.
  • Private Studentenwohnheime: Speziell dafür errichtete private Unterkünfte wie The Fizz oder ähnliche Anbieter bieten möblierte Zimmer mit Gemeinschaftsräumen. Die monatlichen Kosten liegen zwischen 550 € und 850 € . Diese Unterkünfte sind zwar teurer, aber einfacher online aus Australien zu buchen und bieten kürzere Mietverträge an.
  • WG (Wohngemeinschaft): Das Wohnen in einer WG ist mit Abstand die gängigste Wohnform für Studierende und junge Berufstätige in Deutschland. Ein Zimmer in einer Hamburger WG kostet in den meisten Stadtteilen üblicherweise 500–750 € pro Monat , in gehobenen Innenstadtlagen sogar über 800 €. Die Nebenkosten werden in der Regel gleichmäßig unter den Mitbewohnern aufgeteilt.

Private Mietwohnungen

Wenn Sie beruflich oder für einen längeren Aufenthalt nach Hamburg ziehen, werden Sie höchstwahrscheinlich eine eigene Wohnung suchen. Nachfolgend finden Sie eine allgemeine Übersicht über die zu erwartenden Kosten für Wohnungen unterschiedlicher Größe.

Wohnungstyp Durchschnittliche Kaltmiete (Kaltmiete) Ca. AUD pro Monat*
Studio / 1-Zimmer (30–40 m²) 900 € – 1.300 € 1.500 A$ – 2.150 A$
1-Zimmer-Wohnung (40–60 m²) 1.100 € – 1.700 € 1.800 A$ – 2.800 A$
2 Schlafzimmer (60–80 m²) 1.500 € – 2.200 € 2.450 A$ – 3.600 A$
3 Schlafzimmer (80–100 m²) 1.900 € – 2.800 € 3.100 A$ – 4.600 A$

*Die Umrechnungen von AUD sind Näherungswerte und basieren auf einem Wechselkurs von ungefähr 1 EUR = 1,64 AUD. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Budgetplanung immer den aktuellen Kurs.

Nachbarschaften: Was Sie für Ihr Geld bekommen

Hamburgs Vororte unterscheiden sich preislich und charakterlich deutlich. Hier ist ein kurzer Leitfaden, der Ihnen bei der Auswahl helfen soll:

  • Altona und Ottensen: Beliebt, lebendig und in Elbnähe. Hier müssen Sie mit höheren Preisen rechnen – die Mieten gehören zu den höchsten in Hamburg.
  • Eimsbüttel und Schanzenviertel: Trendig, zentral und sehr gefragt. Ideal für junge Berufstätige und Studierende, aber umkämpft und teuer.
  • Barmbek, Wandsbek, Farmsen: Preisgünstigere Außenbezirke mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Eine kluge Wahl, wenn Sie mehr Platz für weniger Geld wünschen.
  • Harburg (südlich der Elbe): Das günstigste Viertel innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen. Weniger angesagt, aber gut an das S-Bahnnetz angebunden und deutlich preiswerter.

Vorabkosten, die eingeplant werden müssen

Australier sind manchmal von den hohen Mietkosten in Deutschland überrascht. Bevor Sie einziehen, sollten Sie Folgendes einplanen:

  • Sicherheitskaution (Vorsicht): Üblicherweise zwei bis drei Monatsmieten (ohne Strom), die auf einem separaten Konto verwahrt und bei Beendigung des Mietverhältnisses zurückerstattet wird.
  • Maklergebühr: Seit 2015 ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass die Maklergebühr vom Auftraggeber – in der Regel dem Vermieter – zu zahlen ist. Allerdings versuchen manche private Vermieter weiterhin, die Kosten weiterzugeben. Lesen Sie daher die Verträge sorgfältig durch.
  • Einrichtung: Viele deutsche Wohnungen werden komplett unmöbliert vermietet, also ohne Küche, ohne Lampen – gar nichts. Rechnen Sie mit 1.500 bis 3.000 Euro für die Grundausstattung einer Wohnung. IKEA und Gebrauchtwarenplattformen wie eBay Kleinanzeigen (jetzt Kleinanzeigen.de) sind hier die beste Anlaufstelle.

Insgesamt ist Hamburg zwar nach europäischen Maßstäben nicht billig, aber Australier, die aus Sydney oder Melbourne umziehen, werden den Mietmarkt wahrscheinlich als vergleichbar – und in vielen Fällen sogar erschwinglicher – empfinden, wenn man die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs, die kürzeren Pendelzeiten und den Wegfall der Notwendigkeit eines Autos berücksichtigt.

Wohngemeinschaften (WG)

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Die gängigste und günstigste Option für Studierende, Work-and-Travel-Teilnehmer und Neuankömmlinge ist eine Wohngemeinschaft (WG) – im Prinzip eine Wohngemeinschaft. Der Hamburger WG-Markt ist umkämpft, und Zimmer in beliebten Innenstadtvierteln sind schnell vergeben. Rechnen Sie mit folgenden Kosten:

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  • Zentrale Stadtteile (Altona, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude): 800–1.100 € pro Monat
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  • Äußere Stadtteile (Wandsbek, Bergedorf, Harburg): 600–800 € pro Monat
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Zimmerpreise beinhalten üblicherweise Nebenkosten und Internet, überprüfen Sie dies aber unbedingt bei der Besichtigung. Plattformen wie WG-Gesucht.de sind ein guter Ausgangspunkt. Australier ohne Deutschkenntnisse haben es anfangs möglicherweise schwer – Grundkenntnisse in Deutsch, selbst A2 oder B1, erleichtern die Suche auf WG-Gesucht.de erheblich und zeigen Vermietern Ihr Integrationsinteresse.

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Eine eigene Wohnung mieten

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Wer Wert auf eigene vier Wände legt, findet in Hamburg zwar einen angespannten Mietmarkt, der aber deutlich weniger extrem als in München und weniger volatil als in Berlin in den letzten Jahren ist. Das deutsche Mietrecht bietet Mietern in Hamburg einen starken Schutz und sorgt für echte Sicherheit, sobald man einen Mietvertrag abgeschlossen hat.

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Bereich 1-Zimmer-Wohnung (pro Monat)
Altona, Eimsbüttel, Winterhude 1.400 € – 1.900 €
Barmbek, Farmsen, Rahlstedt 1.100 € – 1.500 €
Äußere Gebiete (Bergedorf, Harburg) 1.000 € – 1.400 €
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Für Australier aus den inneren Vororten Sydneys erscheinen diese Preise angemessen. Für diejenigen aus ländlichen Regionen Australiens wirken die Zahlen hoch – man sollte jedoch bedenken, dass die Gehälter und sogar die Studienbeihilfen in Hamburg auf diese Kosten abgestimmt sind.

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Lebensmittel und Lebensmittel des täglichen Bedarfs

Eines der ersten Dinge, die Australiern bei ihrer Ankunft in Hamburg auffallen, ist, dass gutes Essen kein Vermögen kosten muss – zumindest nicht im Vergleich zu dem, was sie von zu Hause gewohnt sind. Ob man im Supermarkt einkauft, sich in der Nähe des Büros oder der Universität schnell etwas zu Mittag holt oder gemütlich zu Abend isst: Hamburg bietet eine große Auswahl für fast jeden Geldbeutel. Allerdings können die Kosten je nach Essgewohnheiten, Wohngegend und der Bereitschaft, selbst zu kochen, stark variieren.

Supermärkte und Lebensmitteleinkauf

Hamburgs Supermarktlandschaft wird von wenigen großen Ketten dominiert, und die Wahl der richtigen Kette kann Ihre wöchentlichen Ausgaben deutlich reduzieren. Als Faustregel gilt: Planen Sie monatlich etwa 200–300 € (ca. 330–490 AUD) für Lebensmittel ein, wenn Sie die meisten Ihrer Mahlzeiten selbst zubereiten – das entspricht einem komfortablen Lebensstil für eine Einzelperson.

Die wichtigsten Supermarktketten

  • Aldi und Lidl – die deutschen Discounter-Giganten. Perfekt für alle, die aufs Budget achten müssen. Aldi ist ein deutsches Original, hier gibt es also echtes deutsches Essen, keine verwässerte internationale Version. Freuen Sie sich auf unschlagbar günstige Preise für Grundnahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Milchprodukte und Tiefkühlkost.
  • REWE und EDEKA – Supermärkte der mittleren Preisklasse mit einem breiteren Produktsortiment, darunter mehr Bio- und internationale Produkte. Preislich und vom Sortiment her sind sie in etwa mit Coles oder Woolworths vergleichbar.
  • Penny und Netto – Ähnlich wie Aldi und Lidl im Discountbereich, einen Besuch wert, wenn sich eine Filiale in der Nähe Ihrer Wohnung befindet.
  • Bio Company und Alnatura – auf Bio-Produkte spezialisierte Ketten, die tendenziell teurer sind, aber bei gesundheitsbewussten Anwohnern beliebt sind.

Beispielhafte wöchentliche Lebensmittelkosten (Einzelperson)

Artikel Ungefähre Kosten (EUR) Ungefähre Kosten (AUD)
Brot (500g Laib) 1,50 € – 3,00 € 2,50 AUD – 5,00 AUD
Milch (1 Liter) 0,89 € – 1,20 € 1,50 – 2,00 AUD
Hähnchenbrust (500 g) 3,50 € – 6,00 € 5,80 AUD – 10,00 AUD
Nudeln (500 g) 0,79 € – 1,50 € 1,30 AUD – 2,50 AUD
Frisches Gemüse (wöchentliche Mischung) 10 € – 20 € 16 bis 33 AUD
Eier (10er-Packung) 2,00 € – 3,50 € 3,30 AUD – 5,80 AUD
Bier (6er-Pack, lokale Marke) 3,50 € – 6,00 € 5,80 AUD – 10,00 AUD

Australier stellen oft fest, dass frische Produkte in Deutschland günstiger sind als in ihrer Heimat, besonders im Sommer, wenn es reichlich einheimisches Obst und Gemüse gibt. Allerdings vermisst man dort mitunter australische Klassiker – Vegemite, Tim Tams und gute Flat Whites sind schwerer zu finden und deutlich teurer, wenn man sie dann endlich entdeckt.

Essen gehen in Hamburg

Hamburg bietet eine lebendige Gastronomieszene, und man muss keineswegs viel Geld ausgeben, um gut zu essen. Dank der multikulturellen Bevölkerung der Stadt findet man hier Küchen aus aller Welt, darunter türkische, vietnamesische, griechische, italienische und natürlich traditionelle deutsche Gerichte.

Essen für kleines Geld (unter 10 € / 16 AUD)

Wer aufs Geld achten muss, kann in Hamburg problemlos für unter 10 € ein leckeres Mittagessen genießen. Zu den beliebtesten Optionen gehören:

  • Döner Kebab – Die deutsche Variante des türkischen Döners ist eine nationale Institution. Ein großzügiger Kebab mit Salat und Soßen kostet in der Regel 5–7 € (8–12 AUD) und macht garantiert satt.
  • Mittagessen vom Bäcker – Deutsche Bäckereien verkaufen gefüllte Brötchen, Brezeln und Gebäck für 2–4 €. Ein Kaffee und ein Brötchen ergeben ein günstiges und sättigendes Frühstück.
  • Supermarkt-Mittagsangebote – REWE und EDEKA haben oft warme Speisentheken und fertige Salatbars, die ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
  • Vietnamesische und asiatische Kantinen – Hamburg hat eine große vietnamesische Gemeinde, und eine Schüssel Pho oder ein Reisgericht in einem lokalen vietnamesischen Restaurant kostet in der Regel 8–10 €.

Restaurants der mittleren Preisklasse (15–30 € / 25–50 AUD)

Für ein Essen in einem legeren Restaurant – beispielsweise einem deutschen Gasthaus , einer Pizzeria oder einem Burgerladen – sollten Sie mit etwa 15–25 € pro Person für ein Hauptgericht und ein Getränk rechnen. Mit einer Vorspeise oder einem Dessert kommen Sie auf etwa 30 €. Das entspricht in etwa einem Restaurant der mittleren Preisklasse in Melbourne oder Sydney, wobei die Portionen in Deutschland oft deutlich großzügiger ausfallen.

Gehobene Gastronomie und besondere Anlässe

Hamburg beherbergt einige wirklich beeindruckende Restaurants, darunter auch einige mit Michelin-Sternen. Für ein gehobenes Abendessen sollten Sie mit 60 bis 150 Euro pro Person oder mehr rechnen. Das ist in jedem Fall eine besondere Ausgabe, aber es ist gut, das zu wissen, wenn Sie Besuch aus der Heimat empfangen oder einen besonderen Anlass feiern.

Kaffeekultur: Ein Hinweis für Australier

Das kann ein echter Kulturschock sein. Die deutsche Kaffeekultur unterscheidet sich von der australischen, und Hamburg bildet da keine Ausnahme. In traditionellen Cafés dominiert Filterkaffee , während in Spezialitätenkaffees immer häufiger Espresso-basierte Getränke angeboten werden. Ein Standardkaffee kostet etwa 2,50–4,50 € (4–7,50 AUD), was mit australischen Preisen vergleichbar ist. Die Qualität kann jedoch variieren. Wenn Ihnen ein perfekter Flat White oder ein Hafermilch-Latte wichtig ist, sollten Sie Hamburgs wachsende Spezialitätenkaffee-Szene in Vierteln wie Eimsbüttel und dem Schanzenviertel erkunden.

Märkte und alternative Einkaufsmöglichkeiten

Hamburgs Wochenmärkte sind eine lohnende Ergänzung Ihres Einkaufsplans. Der berühmte Fischmarkt in Altona findet jeden Sonntagmorgen statt und bietet weit mehr als nur Fisch – hier finden Sie frisches Obst und Gemüse, Brot, Blumen und Streetfood zu sehr günstigen Preisen. Auch die Nachbarschaftsmärkte in der ganzen Stadt laden regelmäßig zum Bummeln ein und sind eine tolle Möglichkeit, saisonale, regionale Produkte zu kaufen und gleichzeitig das Hamburger Lebensgefühl kennenzulernen. Für Australier, die Bauernmärkte in Städten wie Melbourne oder Brisbane kennen, werden sich diese Märkte angenehm vertraut anfühlen.

Supermarkteinkauf

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Selbst kochen ist in Hamburg mit Abstand die günstigste Art zu essen. Die deutschen Supermärkte bieten eine große Auswahl für jeden Geldbeutel:

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  • Budget: Aldi und Lidl – hervorragende Qualität für Grundnahrungsmittel, frisches Obst und Gemüse sowie Milchprodukte. Ein Wocheneinkauf für eine Person kostet etwa 40–60 €.
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  • Mittleres Preissegment: Rewe und Kaufland – größere Auswahl, besser geeignet für internationale Zutaten und Spezialitäten.
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  • Premium: Edeka und Bio Company – höhere Qualität, mehr Bio-Produkte, merklich teurer.
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Eine Einzelperson, die die meisten Abende zu Hause kocht, sollte monatlich etwa 300–400 AUD für Lebensmittel einplanen. Das entspricht ungefähr 180–250 €, was mit diszipliniertem Einkaufen bei Aldi und Rewe durchaus machbar ist.

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Essen gehen

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Hamburg verfügt über eine lebendige Gastronomieszene, die von seiner Hafengeschichte geprägt ist – die Stadt ist wahrhaft multikulturell, und das spiegelt sich in ihren Restaurants und ihrem Streetfood wider. Wichtige Kosteninformationen:

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  • Mittagsmenü: 8–14 € – viele Restaurants bieten ein Mittagsmenü an, das ein Hauptgericht und manchmal ein Getränk für unter 12 € beinhaltet.
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  • Abendessen in einem Restaurant der mittleren Preisklasse (Hauptgericht): 15–28 €
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  • Kaffee (Flat White oder Latte): 3,50 €–5 € – vergleichbar mit Australien, was Ihnen vertraut vorkommen wird.
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  • Bier in einer Bar oder Kneipe: 4–6 € für 0,3 l oder 0,5 l, je nach Lokal.
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Hamburgs bekannteste Spezialität ist das Franzbrötchen – ein blättriges, buttriges Zimtgebäck, das typisch Hamburg ist und sich von allem anderen in Deutschland abhebt. Erhältlich in jeder Bäckerei für 1,50–2,50 €, ist es wirklich außergewöhnlich und wird schnell zum festen Bestandteil des Morgenrituals. Verwechseln Sie es bloß nicht mit einer gewöhnlichen Zimtschnecke ; die Hamburger werden es merken.

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Transport und Fortbewegung

Hamburg verfügt über eines der besten öffentlichen Verkehrsnetze Deutschlands und ist im Vergleich zu australischen Städten wie Sydney oder Melbourne bemerkenswert günstig und zuverlässig. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) betreibt U-Bahn, S-Bahn, Busse und Fähren in der Stadt und der umliegenden Region.

HVV-Ticketpreise

Hier ein kurzer Überblick über die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg:

Ticketart Preis (EUR) Ca. AUD
Einfache Fahrt (Innenstadt) 3,50 € ca. 5,80 €
Tageskarte (1 Person) 8,20 € ca. 13,50 €
Monatskarte (Deutschlandticket) 58,00 € ca. 95,00 €

Das Deutschlandticket – Ein Wendepunkt

Das Deutschlandticket für 58 €/Monat ermöglicht unbegrenzte Fahrten mit allen Nah- und Regionalverkehrsmitteln in ganz Deutschland – nicht nur in Hamburg. Für Australier, die in Sydney oder Melbourne monatlich über 200 $ für den öffentlichen Nahverkehr ausgeben, ist das ein unschlagbares Angebot.

Radfahren in Hamburg

Hamburg ist sehr fahrradfreundlich, mit einem dichten Netz an Radwegen in der ganzen Stadt. Viele Einwohner verzichten komplett auf öffentliche Verkehrsmittel:

  • Gebrauchte Fahrräder kosten auf Märkten wie dem Flohschanze-Flohmarkt zwischen 80 und 200 Euro.
  • Fahrradverleihsysteme wie StadtRAD bieten die Ausleihe ab etwa 1 € pro 30 Minuten an.
  • Radfahren ist für den täglichen Arbeitsweg absolut sicher und praktisch.

Taxis und Mitfahrgelegenheiten

Taxis sind in Hamburg deutlich günstiger als in australischen Hauptstädten. Auch Uber ist in Hamburg verfügbar, obwohl die Einheimischen im Alltag in der Regel öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad bevorzugen.

Das Deutschlandticket

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Für die meisten Hamburger sind die Transportkosten überschaubar und gut zu bewältigen. Das Deutschlandticket für 49 € im Monat gilt für das gesamte HVV-Netz – Busse, U-Bahn, S-Bahn und Regionalzüge in Hamburg und der umliegenden Metropolregion. Dieses Ticket verändert Ihr Leben und Ihre Mobilität in der Stadt grundlegend.

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Radfahren

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Hamburg ist eine sehr fahrradfreundliche Stadt mit einer gut ausgebauten Fahrradinfrastruktur in den meisten Innenstadtbezirken. Viele Einwohner nutzen eine Kombination aus Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln und benötigen daher kein Auto. Ein gutes gebrauchtes Fahrrad ist auf Flohmärkten oder Plattformen wie eBay Kleinanzeigen für 100–250 € erhältlich. Für die meisten Australier, die nach Hamburg kommen, beschränkt sich das realistische Budget für den öffentlichen Nahverkehr auf das Deutschlandticket für 49 € zuzüglich gelegentlicher Ausgaben für die Fahrradreparatur.

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Unterhaltung und gesellschaftliches Leben

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Unterhaltung im Alltag

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Hamburg bietet ein vielfältiges Kulturleben, das nicht immer mit hohen Kosten verbunden ist. Die Stadtparks – darunter der Stadtpark und Planten un Blomen – sind kostenlos und werden das ganze Jahr über gut besucht. Die Alsterseen laden im Sommer zum kostenlosen Baden ein und sind ein wichtiger Bestandteil der Hamburger Kulturszene. Kinokarten kosten zwischen 10 und 15 Euro, und viele Museen bieten an bestimmten Abenden freien oder ermäßigten Eintritt.

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Hamburgs Nachtleben und Musikszene

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Die Reeperbahn ist international bekannt, doch Hamburgs Musik- und Clubszene reicht weit darüber hinaus. Der Eintritt in Clubs kostet üblicherweise zwischen 5 und 15 Euro. Die Stadt hat eine ausgeprägte Livemusikkultur – allen voran die Elbphilharmonie, wo Tickets für die oberen Ränge schon ab 10 Euro erhältlich sind und so Weltklasse-Klassikkonzerte für fast jedes Budget zugänglich werden. Australier, die Livemusik lieben, werden Hamburg als lohnendes Erlebnis empfinden, ohne ein Vermögen auszugeben.

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Krankenversicherung und notwendige Kosten

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Gesetzliche Krankenversicherung

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Wer in Deutschland angestellt ist, ist gesetzlich krankenversichert. Die Beiträge werden automatisch von Ihrem Gehalt abgezogen und betragen ca. 14–15 % (geteilt zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber). Studierende an deutschen Universitäten zahlen in der Regel über studentische Krankenversicherungen einen reduzierten Beitrag von ca. 110–120 € pro Monat.

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Australier mit Working-Holiday-Visum oder die auf eigene Faust einreisen, müssen vor ihrer Ankunft eine Krankenversicherung abschließen. Dies ist eine Visavoraussetzung und nicht optional. Eine Reiseversicherung ersetzt nicht die deutsche Krankenversicherungspflicht für längere Aufenthalte. Rechnen Sie mit 150–250 € pro Monat für eine private internationale Krankenversicherung.

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